Morgenrot in den Wiesen

Heute Morgen, bin ich nach längerer Zeit mal wieder auf Tour gewesen und wurde mit einem wunderschönen Morgenrot in den Wiesen belohnt… 🙂

Doch zunächst sah es nicht danach aus und ich hätte beinahe mein Bild verpasst.

Es war noch dunkel, als ich heute Morgen aus dem Haus ging und auch in den Wiesen, war es noch stockfinster.

Da ich mich aber sehr gut in unseren Hammewiesen auskenne, hatte ich damit aber kein Problem. Ich hatte mir vorgenommen, eine Stelle zu besuchen, die ich schon seit längerem im Auge habe.

Als ich nach etwa 2km Fußmarsch dort angekommen war, wurde es langsam hell. Ich suchte mir eine schöne Stelle auf einer Wiese aus und stellte meine Kamera auf.

In der Nacht hatte es gefroren und es war immer noch knackig kalt bei -3°C, aber die Luft war herrlich…

Ich stand also auf der Wiese und wartete auf den Sonnenaufgang.
Es sah nicht sehr vielversprechend aus und ich wollte schon weiterziehen, denn das Morgenrot verschwand sehr schnell.

Dann blieb ich aber doch noch ein bisschen, denn meine Erfahrung sagte mir, das sich warten manchmal auszahlt…

Und plötzlich wurde der Himmel wieder schön rot und die Sonne kam hoch…

Alles richtig gemacht…

„Und wenn du denkst es geht nicht mehr…
kommt von irgendwo ein Lichtlein her…“

 

Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:

  • Canon EOS 550D
  • Canon 17-70mm F2.8-4.0
  • Stativ

Aufnahmetechnik:

Mit manueller Belichtung fotografiert bei folgenden Einstellungen:

  • ISO 100
  • f/22
  • 2 Sek.
  • 17mm

 

Morgenrot in den Wiesen

#Hammewiesen #Hammeniederung #Sonnenaufgang #Landschaft

 

 

 

 

Fototipps für schönere Fotos

Heute möchte ich euch mal ein paar Fototipps geben, mit denen ihr schönere Fotos hinbekommt. Ich möchte euch zeigen, was man aus einem unscheinbaren Motiv so zaubern kann.

Ich glaube fest daran, das der ein oder andere nach meinem Beitrag bessere Fotos macht. 🙂

Zu aller erst möchte ich euch mal die Ausgangssituation zeigen:

Fliegenpilz

Diesen Fliegenpilz habe ich auf einer meiner Fototouren entdeckt und wollte ihn unbedingt fotografieren. Ich hatte das fertige Bild schon im Kopf, als ich anfing den Pilz für das fotografieren vorzubereiten.

Den Pilz vorbereiten? Ja, gerade Anfänger machen den Fehler, das einfach munter darauf losgeknipst wird. Aber man kann durch die richtige Vorbereitung viel aus so manchen Motiv herausholen, wie bei diesem Fliegenpilz. 🙂

Zu aller erst, habe ich den Pilz freigelegt. Ich habe alles an Blättern und Stöckchen entfernt, die die Sicht auf den Pilz gestört haben. Ich habe dabei auch einige Grashalme entfernt. Dafür habe ich manchmal auch extra eine Schere dabei um Gras zurückzuschneiden. 🙂

Im nächsten Schritt, habe ich dann meine Kamera in Bodennähe positioniert:

Fototipps Fliegenpilz fotografieren

Viele machen den Fehler das sie einfach so einen Pilz von ihrem Standpunkt aus Kopfhöhe fotografieren. So sehen aber viele Menschen diesen Pilz und das Bild wirkt nicht interessant. Wählt für eure Kamera einen außergewöhnlichen Standort, fotografiert z.B. von tief unten.

Denn aus dieser Perspektive sieht man einen Pilz nur sehr selten und durch diese ungewöhnliche Perspektive wirkt euer Bild gleich viel interessanter. Ein Stativ ist hierbei natürlich von Vorteil.

Fliegenpilz

So entsteht ein schönes Bild aus diesem ungewöhnlichen Blickwinkel. Achtet auch auf den Schnitt. Setzt den Pilz nicht in die Mitte des Bildes, sondern positioniert ihn eher ewas seitlich.

Seid kreativ und vor allem nehmt euch Zeit. Ich mache lieber ein schönes Bild als viele, die mir später nicht richtig gefallen. Die Einstellungen der Kamera sind natürlich in jedem Fall individuell vorzunehmen, denn diese sind von den Lichtverhältnissen vor Ort abhängig. Meine Einstellungen könnt ihr weiter unten lesen.

Ihr seht schon, dieses Foto wirkt viel interessanter als das Ausgangsbild und man könnte es auch schon so lassen. Ich bin natürlich noch etwas weiter gegangen und habe das Bild in Photoshop bearbeitet.

Schöne Informationen zum Fliegenpilz findet ihr hier.

 

Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:

  • Canon EOS 550D
  • Canon 17-70mm F2.8-4.0
  • Stativ

Aufnahmetechnik:

Mit Zeitautomatik fotografiert bei folgenden Einstellungen:

  • ISO 100
  • f/5.6
  • 1/50
  • 70mm

Hier ist meine finale Version:

Fliegenpilz

#Pilz #Fliegenpilz

 

 

 

Der Pilz im Fokus – Fliegenpilz

Heute möchte ich euch mal etwas über den Fliegenpilz erzählen.

Zunächst einmal aber gibt es von mir eine kleine fotografische Vorgeschichte zum Thema Fliegenpilz.

Es mag fast unglaublich klingen, aber bis vor kurzem habe ich in meiner fotografischen Zeit, nicht einen einzigen Fliegenpilz vor die Kamera bekommen und wir reden da von einem Zeitraum von etwa 15 Jahren. 😮

Doch seit gut einer Woche, habe ich so viel Fliegenpilze gesehen, das ich eigentlich keinen mehr sehen möchte 😀

Das ist schon irgendwie komisch, oder?

Doch nun zum Fliegenpilz (Amanita muscaria)…

Beschreibung:

Hut – Leuchtend rot mit weißen Tupfen und bis 18cm im Durchmesser

Lamellen – Weiß und weich

Stiel – Weiß und bis zu 20cm lang

Fleisch – Weiß und ziemlich weich

Vorkommen – Sommer bis Herbst. Steht unter Fichten und Birken, selten unter anderen Bäumen

ACHTUNG: GIFTIG !!!

Der Fliegenpilz ist dank seines Aussehens, wohl einer der bekanntesten Pilze überhaupt und zählt zu den beliebtesten Glückssymbolen. Man findet ihn auf Glückwunschkarten und in bebilderten Märchenbüchern. Seinen Namen bekam er, weil die Menschen früher den Pilz in kleine Stücke geschnitten und diese in gezuckerte Milch gelegt haben. Man glaubte, wenn die Fliegen davon naschten, fielen sie tot um. Das stimmt so aber nicht. In Versuchen hat sich herausgestellt: Die Fliegen fallen zwar um, sind aber nur betäubt. Nach einiger Zeit fliegen sie munter weg.

Ein weiterer Irrglaube ist auch, das der Pilz nicht essbar ist, so ist der Fliegenpilz in Teilen Japans zum Beispiel, eine leckere Spezialität. Aber auch in der Region in und um Hamburg, hat man früher diesen Pilz gegessen.

Die Giftstoffe befinden sich überwiegend in der Huthaut und sind größtenteils Wasserlöslich. Es gibt im Internet Anleitungen, wie man den Pilz zubereitet. Von einem Selbstversuch rate ich aber dringend ab.

Es gibt auch Menschen, die den Fliegenpilz als Rauschmittel benutzen, denn durch die Trocknung des Pilzes, soll die enthaltene Ibotensäure in Muscimol umgewandelt werden. Man kann den Pilz dann rauchen, essen oder zu einem Tee verarbeiten.

Ich persönlich, schaue mir den Pilz aber lieber nur an, oder fotografiere ihn… 😉

 

Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:

  • Canon EOS 550D
  • Canon 17-70mm F2.8-4.0
  • Stativ

Aufnahmetechnik:

Mit Zeitautomatik fotografiert bei folgenden Einstellungen:

  • ISO 100
  • f/7.1
  • 1/40 Sek.
  • 70mm

Fliegenpilz

#Fliegenpilz #Naturfotografie

 

Lebensraum Wald – Eine schöne Location

Ich war in letzter Zeit auf der Suche nach neuen Locations und Motiven unterwegs, dabei habe ich den Lebensraum Wald für mich entdeckt.

Bisher war ich kein richtiger Freund vom Wald, aber so langsam komme ich auf den Geschmack. 😉

Das lag vielleicht auch daran, das ich bisher nicht das richtige Equipment zur Verfügung hatte. Nun habe ich mit dem Kauf eines lichtstarken Objektivs, den Schritt in den Wald gewagt.

Zudem war ich in der Vergangenheit auch immer zu faul, mein Stativ mitzuschleppen. Dies ist aber im Wald unerlässlich, es sei denn man möchte verwackelte Bilder haben. Denn ausreichend Licht, gibt es im Wald nicht an jeder Stelle, dafür aber wie ich finde, oft ein sehr schönes Licht. 🙂

Der Wald bietet unzählige Motive und kann als großer Spielplatz eines Naturfotografen angesehen werden. Ich habe nun auch schon ein paar schöne Bilder gemacht, die ich euch in den nächsten Tagen zeigen werde…

Ihr könnt die Bilder aber auch schon vorab auf meiner Facebook-Seite sehen: https://www.facebook.com/zwopunktnull.de/

 

Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:

  • Canon EOS 550D
  • Sigma 17-70mm F2.8-4.0
  • Stativ

Aufnahmetechnik:

Im Zeitautomatik Modus fotografiert bei folgenden Einstellungen:

  • ISO 100
  • f/8
  • 1/2 sec.
  • 19mm

Lebensraum Wald

#Wald #Bäume

Kalender – Die Hammeniederung

Heute möchte ich euch mal meinen neuen Kalender für das Jahr 2017 vorstellen.

Der Kalender heißt „Die Hammeniederung – Zauberhafte Landschaft im Norden Deutschlands“.

Für Freunde schöner Landschaften ein Muss, aber auch als Geschenk eine prima Idee… 😉

Dieser zeigt 12 wunderschöne Motive aus der Hammeniederung bei Bremen.

Die Hammeniederung ist ein außergewöhnliches Landschaftsbild, dass vielen Tieren und Pflanzen einen bedeutsamen Lebensraum bietet. Die weiten, offenen und feuchten Wiesen in dieser flachen Landschaft werden vor allem von Zugvögeln genutzt, die hier eine Rast auf ihrer langen, beschwerlichen Reise in den Süden, einlegen.

Die Entstehung dieser Landschaft begann vor etwa 100.000 Jahren am Ende der Saale Eiszeit. Durch Schmelzwasserströme wurde das Gebiet von sandigen Ablagerungen einer vorangegangenen Eiszeit abgetragen und mit einer Klimaerwärmung vor etwa 10.000 Jahren kehrten Pflanzen und Tiere zurück.

Das Licht in dieser Region ist jeden Tag anders und wird in diesem Kalender eindrucksvoll gezeigt.

Der Kalender trägt eine ISBN Nummer und kann dadurch bequem über das Internet oder den Buchhandel vorort gekauft werden.

 

Die Hammeniederung

Die Hammeniederung

Der Kalender ist in folgenden Größen erhältlich:

DIN A5 Tischkalender  – ISBN 978-3-665-47479-9 – 18,90 €

DIN A4 Wandkalender – ISBN 978-3-665-47476-8 – 19,90 €

DIN A3 Wandkalender – ISBN 978-3-665-47477-5 – 29,90 €

DIN A2 Wandkalender – ISBN 978-3-665-47478-2 – 49,90 €

Die Preise sind Circapreise und können von Händler zu Händler variieren.

 

#Hammewiesen #Hammeniederung #Kalender

Im Wandel der Jahreszeiten

Ich habe ein neues Video mit Aufnahmen aus den Hammewiesen fertig, es trägt den Titel „Im Wandel der Jahreszeiten“.

Für das Video habe ich diesmal Luftaufnahmen aus verschiedenen Jahreszeiten genommen, das sorgt für ein wenig Abwechslung. Schön untermalt mit stimmungsvoller Musik, hoffe ich, das euch das Video gefällt. 😉

Die Hammeniederung, bietet vielen Tieren und Pflanzen einen bedeutsamen Lebensraum. Die weiten, offenen und feuchten Wiesen in dieser flachen Landschaft werden vor allem von Zugvögeln genutzt, die hier eine Rast auf ihrer langen, beschwerlichen Reise in den Süden, einlegen.

Ihr könnt auch auf meinem YouTube Kanal nach weiteren Videos schauen oder ihr findet sie auch hier auf meiner Webseite.

Und nun viel Spaß beim anschauen… 🙂

#Hammewiesen #Hammeniederung #Luftaufnahmen

Die goldene Stunde in den Hammewiesen

Vor ein paar Tagen war ich zur goldenen Stunde in den Hammewiesen unterwegs. Zur goldenen Stunde?

Ja, die goldene Stunde ist die unmittelbare Zeit (etwa 1 Stunde) nach Sonnenaufgang und (etwa 1 Stunde) vor Sonnenuntergang.

Zu dieser Zeit ist das Licht weich und warm, denn die Blauanteile werden noch zu einem großen Teil von der Atmosphäre herausgefiltert. Sein goldener Schimmer verschönert viele Motive wie Landschaften oder Gebäude.

Das Licht der goldenen Stunde, passt sehr schön in das Bild, das ich euch heute zeigen möchte, denn zusammen mit dem leichten Nebel lässt sich so diese herbstliche Stimmung in dem Bild verstärken.

Die goldene Stunde ist neben der blauen Stunde auch die Zeit, in der ich unterwegs bin, um meine Bilder zu machen. Da lohnt sich das frühe aufstehen in jedem Fall, denn zur Mittagszeit, wird man nie so schöne Aufnahmen bekommen.

Und das frühe Aufstehen, hat noch einen Vorteil, denn es sind nicht so viele Menschen unterwegs. Ich mag vor allem die Ruhe beim fotografieren, abseits der Städte und Wohnsiedlungen, draußen in der Natur. Für mich gibt es nichts schöneres… 🙂

 

Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:

  • Canon EOS 550D
  • Sigma 50-500mm F4.5-6.3
  • Stativ

Aufnahmetechnik:

Im manuellen Modus fotografiert bei folgenden Einstellungen:

  • ISO 100
  • f/22
  • 1/80 sec. (Bild 1) 1/200 sec. (Bild 2)
  • 50mm

 

Die goldene Stunde

#Goldene_Stunde #Hammewiesen #Hammeniederung #Sonnenaufgang

 

Sigma 17-70mm F2.8-4 DC Makro OS HSM

Heute möchte ich mal einen ersten Erfahrungsbericht über mein neues Objektiv schreiben. Es handelt sich um das Sigma 17-70mm F2.8-4 DC Makro OS HSM Contemporary.

Ich habe mir dieses Objektiv praktisch als Ersatz für mein kaputtes Sigma 18-200mm F3.5-6.3 DC OS gekauft. Natürlich habe ich nun nicht mehr die Brennweite von 200mm zur Verfügung, aber das war mir nach längerer Überlegung auch nicht mehr so wichtig. Wenn ich Brennweite brauche, greife ich auf mein Sigma 50-500mm zurück. Ein Ersatz für mein beschädigtes Objektiv zu finden, war gar nicht so leicht.

Das gleiche Objektiv gibt es so gut wie gar nicht mehr zu kaufen und das Nachfolger-Modell hat ein kleineres Filtergewinde. Damit ich mir aber nicht auch noch neue Filter kaufen musste, habe ich ein Objektiv mit 72mm Filtergewinde gesucht. Ich habe mich dann für das Sigma 17-70 entschieden, vor allem deshalb, weil es eine gute Lichtstärke aufweist.

Noch mal zurück zu meinem alten 18-200mm, dieses war mir auf einer Fototour heruntergefallen und war ein Totalschaden. Über meine Erfahrung mit der Kameraversicherung, werde ich bei Gelegenheit auch noch etwas schreiben. 😉

Also nun zum Sigma 17-70mm.

Mit im Lieferumfang ist eine Gegenlichtblende, was nicht bei allen Objektiven der Fall ist. Das Objektiv selbst macht von der Verarbeitung her, einen sehr hochwertigen Eindruck. Ausgestattet ist das Objektiv mit einem Bildstabilisator, der bis zu 4 Belichtungsstufen kompensieren soll.

Der Zoom- und Fokusring, lassen sich leicht und schön gleichmäßig drehen, was ich bei anderen Objektiven, auch schon mal anders erlebt habe. Der Eingebaute Ultraschallmotor, arbeitet leise und präzise, was für mich nicht von so ganz großer Bedeutung ist, da ich zu 95% manuell fokussiere.

Die Naheinstellgrenze liegt bei durchgehend 22cm und ermöglicht einen Abbildungsmaßstab von 1:2,9, wodurch man auch schon eine Art Makrofotografie betreiben kann. Ich persönlich nehme für Makros meine Zwischenringe, da fängt für mich erst Makro an… 😉

Was gibt es noch zu sagen? Ich habe bisher noch nicht so richtig mit der Linse fotografiert, ausser bei einem kleinen Besuch im Garten. Bei gutem aber wenigem Licht, habe ich unter anderem dieses Bild hier gemacht:

Biene

Also für den Anfang nicht schlecht… 🙂

Ansonsten habe ich mal die Schärfe getestet und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

An meiner EOS 550D hat das Objektiv bei 17mm die beste Schärfe bei Blende 5.6. Im mittleren Brennweitenbereich, bei 45mm liegt die beste Schärfe bei einer Blende von 8.0 und bei 70mm ebenfalls bei Blende 8.0.

Alles weitere werde ich zu gegebener Zeit und unter Betriebsbedingungen ausprobieren.

Fazit: Was ich bisher gesehen und probiert habe, hat mich überzeugt. Natürlich kann ich erst mehr sagen, wenn ich das Objektiv im Einsatz hatte. Da ich bisher eigentlich nur gutes darüber gelesen habe, erwarte ich aber keinen Reinfall.

Der Preis von rund 400 Euro ist in meinen Augen nicht zu hoch angesetzt.

Und nun hoffe ich, das ich mit dieser Linse viele schöne Aufnahmen machen werde… 🙂

 

Sigma 17-70mm F2.8-4

 

 

Neues Photoshop Tutorial – Blending

Ich habe heute Morgen ein Photoshop Tutorial zum Thema Blending erstellt.

In diesem Video zeige ich euch eine Möglichkeit, wie ihr zwei Bilder in Photoshop kombinieren könnt. Das Blending kann man zum Beispiel bei einer Gegenlichtaufnahme ganz gut anwenden, denn oftmals ist entweder der Himmel zu hell oder der Boden zu dunkel. Mit zwei unterschiedlich belichteten Aufnahmen und der Hilfe von Photoshop, kann man ganz gute Resultate erzielen.

Ich zeige euch in dem Video meine Arbeitsweise an einem Foto von einem Sonnenaufgang in den Hammewiesen. Gerade bei solchen Lichtverhältnissen, ist es fast unmöglich eine ausgewogene Belichtung herzustellen. Man kann natürlich durch den Einsatz von Verlaufsfiltern die Belichtung vor Ort anpassen, aber wenn man keinen Filter zur Hand hat, gibt es diese Alternative am PC.

Ich selbst habe diese Technik bisher noch nicht oft angewandt, werde aber wohl in Zukunft öfters damit arbeiten. Ich habe schon oft in der Vergangenheit damit gekämpft, eine schöne Belichtung herzustellen und musste auch schon diverse Fotos entsorgen, weil sie nicht meinen Vorstellungen entsprachen.

Ich hoffe euch mit diesem Video, meine Arbeitsweise etwas näher zu bringen und vielleicht könnt ihr ja auch aus dem Film etwas für euch mitnehmen.

Schaut doch mal meine anderen Tutorials durch, vielleicht ist da noch das ein oder andere für euch dabei.

 

#Photoshop #Tutorial #Blending

Sonnenaufgang in den Hammewiesen

Am Samstag habe ich einen wunderschönen Sonnenaufgang in den Hammewiesen fotografiert. Ich habe schon lange nicht mehr einen so schönen Sonnenaufgang in unseren Wiesen gesehen. 🙂

Das Licht war wunderbar und mit dem feinen Nebel und den Wolken, passte irgendwie alles super zusammen… 🙂

Ich habe an dem Morgen zwar mehrere Bilder gemacht, aber dieses hier fand ich am schönsten… 🙂

Bei solchen Aufnahmen, steht man aber auch immer wieder vor dem Problem mit der Belichtung. Gerade bei Gegenlichtaufnahmen, ist der Boden meistens zu dunkel und wenn man länger belichtet, wird der Himmel zu hell und frisst aus. Man kann dem ganzen natürlich mit einem Grau-Verlaufsfilter entgegenwirken, es geht aber auch anders.

Um das Problem abzumildern, habe ich zu einem kleinen Trick gegriffen, denn Not macht erfinderisch. 😀

Aber mal im ernst, die Technik ist nicht neu und nennt sich Blending. Um es kurz zu erleutern, dafür habe ich diesmal von der Szenerie zwei Belichtungen mit verschiedenen Einstellungen gemacht und diese später in Photoshop zusammengefügt.

Zum einen habe ich den Himmel so belichtet, wie ich ihn haben wollte und im zweiten Bild den Boden, bzw. das Gras.

Ich werde dazu in kürze noch ein kleines Tutorial machen, in dem ich euch dann meine Vorgehensweise zeige… 😉

 

Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:

  • Canon EOS 550D
  • Canon 18-55mm F3.5-5.6
  • Stativ

Aufnahmetechnik:

2 Bilder im Querformat, im manuellen Modus fotografiert bei folgenden Einstellungen:

  • ISO 100
  • f/11
  • 1/50 sec. (Bild 1) 1/200 sec. (Bild 2)
  • 29mm

Sonnenaufgang in den Hammewiesen

#Hammewiesen #Hammeniederung #Sonnenaufgang

 

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